Kumbaya. Ohrwurm.
ab 1:15 Minuten
lg Stoffi
Einmal mehr stelle ich mich einer Aufgabe die - fast - unmöglich erscheint. War es doch schon eine ziemlich spannende Sache, Juno mit Untraceable zu vergleichen. Aber gut. Mal wieder stehe ich vor der Tatsache neue Filme gesehen zu haben und meine, meine Meinung dazu verschriftlichen zu müssen.
Mamma Mia! war ein Film der mich deshalb beeidruckt hat, weil ich denke dass er - steinigt mich wenn ich ich falsch liege - so ziemlich jedes auf der Welt lebende Kino-Publikum ansprechen kann. Ich bin wirklich kein Fan von Liebesfilmen, besser wirds wenn ein paar Witze dabei sind - was mich aber trotzdem noch nicht dazu bringt ins Kino zu gehen. Bei mir wars ganz klar ABBA. Ich steh’ auf die Musik von der Gruppe. DAS war nämlich noch Musik - klar, weit vor meiner Zeit, aber trotzdem spitze. So fängt dieser Film nicht nur Leute die auf Liebesfilme/Liebeskomödien, sondern auch jene, die auf ABBA stehen oder sich zumindest zu den Leuten zählen deren “Zeit ABBA ist”. Das is schonmal nicht schlecht - meine ich. Und alle andern werden dann eh in den Film gegangen … ihr wisst was ich meine (,liebe Männer). Aber ich kann beruhigen, “zum schauen” findet auch der zwangsbeglückte Rest so manches …
So wie es Mamma Mia! geschafft hat, mich dazu zu bewegen einen alten “Best Of ABBA” CD-Rip rauszukramen, so hat es The Dark Knight, der neue Batman, geschafft (zumindest kurzfristig) ein Fan von Besagtem und vor allem seinem Kontrahenten zu werden. Heath Ledger - R.I.P. - spielt einen fabelhaften Joker. Eine Mischung aus irrem Clown, verrücktem Psychopaten und skrupellosem Wesen das im Leben nichts mehr verlieren kann - außer den Spass an seinem lustvollen Schmatzen. Der Film war gut, etwas lang und genau das Richtige, sich für Mamma Mia! zu revanchieren (,liebe Männer). Die Liebe kommt nämlich in The Dark Knight ungefähr genauso kurz wie die Action in Mamma Mia!.So empfehle ich zum Schluss: Nach Mamma Mia! unbedingt die Soundtracks besorgen und vor The Dark Knight eine kurze Inhaltsangabe durchlesen und versuchen möglichst weit hinten im Kino zu sitzen! Hollywood schneidet schnell, und bei 152 Minuten lässt ein menschliches Hirn sehr schnell eine Überbeanspruchung der Augen bemerken.
lg Stoffi

Warming up: ab 17.00 Uhr beim Flo zu Hause. Wer weiß wo das is - bei ihm anmelden, wer’s nicht weiß oder rauskriegen kann, ist sowieso nicht erwünscht. Btw. Selbstversorgung. Cya there!
lg Stoffi
Nein, nicht die österreichische Nationalmannschaft, die hat abgebissen - die Fans warn mal wieder eindeutig stärker als die Mannschaft. Aber ich hab’ gewonnen. Zwar nicht im Wettbewerb “wer zu seiner Maturazeit die meisten Blog-Eintäge schreibt” aber - weil wir schon bei der Matura sind - eben diese! Nein, falsch. Ich hab sie mir verdient, nicht gewonnen. Ah, wie auch immer - eh uninteressant. Genauso wie mein Geburtstag, unzählige Maturafeiern, die Firmung meines Bruders, Erlebnisse auf der Fanmeile und bei Maturavorbereitungsstunden, betrunkene Lehrer sowie meine neue Lieblingsserie.
Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens liegen hier direkt neben mir: Glückwunschkarten. Also ihr wisst schon - die, wo man dann abgedroschene Sprüche wie “Alles Gute zum Geburtstag”, “Viel Glück im weiteren Leben”, usw. reinschreibt, und sie dann jemandem schenkt der gerade einen Anlass dazu hat, eine solche zu bekommen. Meist dienen sie ohnehin nur als Versteck für Geld. Man macht das Couvert auf, nimmt die Karte heraus, klappt sie auf und tut so als würde man den Text lesen. Neben bei blinzelt man aber eigentlich schon längst auf die Farbe des Geldscheins der sich darin verbirgt - umso unbekannter die Farbe, umso besser! Dannach ein lächelndes “Danke” - natürlich ohne “für’s Geld” - welch eine Schmach wäre es für den Schenker, wenn plötzlich alle am Tisch wüssten wie unkreativ man selbst nicht beim beschenken ist und nur Geld schenkt. Wobei sich über Kreativität und Geschmack ja bekanntlich streiten lässt. Ob es schlussendlich kreativer ist, Geld zu schenken, lasse ich an dieser Stelle jetzt offen - was es aber in vielen Fällen schon ist: Besser so. Wie oft hätte man doch zu einem geschenkten Pullover so gerne auch die Rechnung im beiligenden Couvert gefunden - ohne wird das Umtauschen so schwierig. Zu dem kommt noch, dass sich der/die SchenkerIn natürlich auch noch erwartet dass besagter Pullover getragen wird. Wo wir auch schon beim Geschmack wären. Meist lässt sich der Inhalt des Päckchens ja auch gleich an der außen hängenden Glückwunschkarte erkennen. Weiß, mit rosaroten und weißen Tulpen und Margeriten. Darüber, irgendwo wo Platz ist, ein oranges “Alles Gute!” in den weißes Himmel geschrieben. Erinnert irgendwie an eine Medientechnik-Arbeit der einer ersten Klasse.
Aber so kann ich einen Sieg über diese Glückwunschkarten verkünden. Ich hab nämlich eine Lösung gefunden: Ohne dem “einfach-wegwerf-schechtem-Gewissen” stelle ich sie an einen bestimmten Platz wo sie nebeneinander weilen. Ich muss sie nicht sehen und do bleiben sie dort so lange, bis das Ablaufdatum es zulässt sie wegzuwerfen.
lg Stoffi
Nein. Jetzt mal nicht der Film. Eher der Tag im Mai der allen Müttern gewidmet ist.
Ich wünsch’ dir Glück und Fröhlichkeit,
die Sonne soll dir lachen,
so gut ich kann und alle Zeit,
will ich dir Freude machen.
Denn: Muttertag, das ist klar,
das ist an allen Tagen.
Ich hab’ dich lieb das ganze Jahr,
das wollte ich dir sagen.
Bei uns ist dieses Gedicht seit Jahren Tradition. Ich glaub’ ich hab’ das damals im Kindergarten gelernt, mittlerweile hat mein Bruder die Ehre es einmal im Jahr zum Besten zu geben. Dieses Wochenende aber, bei unseren offiziellen Feierlichkeiten zum Mutter- und Großmuttertag, hab’ ich mir zum ersten mal Gedanken über dieses Gedicht gemacht. Grundsätzlich gut, aber schießt man sich damit nicht selbst ins Knie, bzw. wird der Muttertag dadurch nicht eigentlich als unnötig dargestellt?
Würde man alles genau so tun, wie man es als Vortragender der Mutter dabei verspricht, wäre doch der Muttertag - ursprünglich ein Tag zu Ehrung der Mutter, heute wohl eher ein ich “hab dich lieb sag-Tag” - gar nicht notwendig. Trägt man das Gedicht vor, kommt der Mutter höchst wahrscheinlich nur in den Sinn, dass es das ganze Jahr über eigentlich absolut garnicht so ist wie es in dem Gedicht beschrieben wird und alles wirkt plötzlich aufgesetzt und unehrlich. Ich würde mich als hochgelobte Mutter am Muttertag unwohl fühlen - wenn ich schon am Anfang des Jahres im Kalender nachlesen kann, wann mir meine Kinder einen mehr oder weniger liebevoll gekauften Blumenstrauß schenken und mir sagen dass sie mich gern haben.
Aber zum Glück bin ich ja keine Mutter und könnte daher in die Situation kommen mir über sowas Gedanken machen…
lg Stoffi
Ich hab’ heute zwei Dinge gelernt. Zum einen, dass f=n-1 ist und zum anderen, dass sich mein Kugelschreiber in 5 Teile zerlegen lässt. Meines erachtens ein passables Lern-Ergebnis für einen Sonntag. Wobei - eigentlich gibt ja doch noch mehr. So hab’ ich heute auch gelernt, dass die derzeitige Jahreszeit perfekt ist um sich im Freien körperlich zu betätigen, sprich - Sport zu machen, dass es Muttertags nicht nur ums Blumen schenken geht, sondern um viel mehr. Auch, dass es wohl eines der schönsten Dinge sein muss, 14 und frisch verknallt zu sein. Ich hab gelernt dass es bis zu meinem Geburtstag nurnoch nochmal so viele Tage sind wie sie der bisherige Mai zählt und dass Hollywoodfilme ja doch nur alle nach dem gleichen Schema ablaufen. Einer Rettet die Welt, am Ende geht alles gut aus und alle Roboter haben sich wieder lieb. Ich bin ja schon gespannt was ich morgen so alles lernen werden! Und um für heute einmal mehr mit einer abgedroschenen und ausgelutschten Weisheit abzuschließen: Man lernt ja nie aus…
lg Stoffi
Diese beiden Mädls sind absolut spitze! In dem Alter schon so Musik machen - mein Respekt! Noch mehr Klassiker wie Help von dem Beatles, Pinball Wizard von The Who und wirklich jede Menge mehr, gibts auf deren YouTube-Profil: Fiomily
Gute Unterhaltung!
lg Stoffi
Ja. Die Beatles singen jetzt schon die ganze Woche in meinem Kopf. Jeden Tag aufs neue: “It’s been a hard day night, and I’ve been working like a dog”.
Heute resigniere ich mit “Woche”. Ja, diese Woche war heftig aber doch irgendwie toll. Selbst wenn ich die Produktivität meiner Programmier-Arbeiten der 5 Jahre HTL-Zeit zusammen zählen würde, käme am Ende doch ein niedrigerer Wert dabei heraus als würde ich selbiges für die letzte Woche tun. Aber vielleicht kam der Eifer für diese Programmier-Arbeit der letzten Woche gerade daher, dass sie eben meine meine letzte war … ein Ozean lässt sich schließlich leichter durchschwimmen wenn man am andern Ende zumindest Land sieht, auf das man zuschwimmt. Dabei stellt sich mir jetzt doch noch die Frage, in welcher Einheit “Produktivität” eigentlich gemessen wird. Immerhin schreibe ich hier von einem Wert. Kurz gewikipediaed (googlen tut ja heute schon jeder *zwinker*) ist es eigentlich logisch:
Produktivität bezeichnet das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren.
Produzierte Güter sind im meinem Fall die Noten. Weiß ich noch keine. Blöd. Die benötigten Produktionsfaktoren lassen sich auch eher schwer feststellen - kann man doch körperliche Anstrengung und Abnutzung immernoch schwer messen. Hier also der Schluss daraus: Das was ich vorhin geschrieben hab, ist Schwachsinn. Hm. Vielleicht sollte ich meinen Hirnwindungen doch einmal eine Pause gönnen. Ja, guter Plan. Pause. Hirnpause. Einfach abschalten. Zumindest ein paar Stunden kann ich das jetzt mal realisieren, dann kommt Mathe dran.
“It’s been a hard day night, I should be sleeping like a log.”
lg Stoffi
Männer, deren Kunst definitiv irgendwie verrückt aber doch liebeswert ist. Ich bin mir ja nicht sicher ob sich an dem gestrige Tag nicht ein bisschen zu viel dieser Kunst den Weg in mein Hirn gebahnt hat.
Jugendstil und damit die Kunst von Kokoschka angesprochen, mag ich eigentlich. Ja. Sowohl als Architekturform (Otto Wagner!) als auch auf Bildern.
Da hab’ ich also gestern die letzte Geschichte-Stunde meines Lebens im unteren Belvedere verbracht und Bilder von Oskar Kokoscka beäugt. Zum Glück hat uns eine nette Dame ein paar Erklärungen dazu geflüstert, sonst hätte ich dort, als nahezu fertig ausgebildeter “Techniker”, von den Bildern genauso viel verstanden wie derzeit vom Kochen. Ein verrückter Typ der Oskar. Zeichnet nackte Mädchen und Kinder ohne Spielzeug, trägt beim malen einen Anzug und lässt sich lebensgroße Puppen seiner (Ex-)Geliebten anfertigen, bei denen “alle Körperöffnungen funktionstüchtig sein müssen”. Muss ich mehr sagen?lg Stoffi